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Membran-Druckmittler "Kompakt" Prozeßanschluß: Flanschanschluß nach DIN 2 501 oder Flanschanschluß nach ANSI B 16,5
Druckmittler werden eingesetzt, wenn Meßstoffe aufgrund hoher Temperatur, hoher Viskosität (pastöse Meßstoffe) oder ihrer Neigung zu kristallisieren die Druckmessung verfälschen können.
Druckmittler übertragen den Prozeßdruck auf das Druckmeßgerät, wobei die Druckmittler-membrane Meßstoff und Meßgerät hermetisch voneinander trennt. Durch verschiedene Prozeßanschlußmöglichkeiten sind Membran-Druckmittler der Bauform Kompakt für die allgemeine Prozeß- und Verfahrenstechnik besonders geeignet.
Die Flansche des Membran-Druckmittlers Kompakt sind auf die Maße von Normflanschen abgestimmt. Die Menbrane ist bauartbedingt innenliegend oder frontbündig. Bei ≤DN 25 und 1": offener Flansch mit innenliegender Membrane Bei ≥DN 40 und 1 1/2": frontbündige Membrane
Die meßstoffberührten Teile dieser Druckmittler werden standardmäßig in Edelstahl gefertigt. In Verbindung mit einem Rohrfeder-Druck-meßgerät oder Drucksensor sind sie für Druckbereiche von 0 ... 25 mbar bis 0 ... 250 bar einsetzbar. Für extreme Anforderungen können die meßstoffberührten Teile aus Sonderwerkstoffen hergestellt werden.
Bei Überschreitung des zulässigen Nenndruckes verhindert ein entsprechend ausgebildetes Membranbett eine Beschädigung der Druckmittlermembrane.
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