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Differenzdruck-Meßgeräte im Chemie-Einheitssystem mit Grenzsignalgeber oder Ferngeber mit oder ohne Flüssigkeitsfüllung Genauigkeitsklasse 1,6 Nenngröße NG 100, 160
Die Meßstoffräume (+) und (-) sind durch eine Plattenfeder voneinander getrennt (siehe Funktionsschema). Die Druckdifferenz zwischen (+) und (-)-Meßstoffraum lenkt die Plattenfeder (Meßmembran) aus. Diese Auslenkung (Meßweg) wird über eine Schubstange auf das Zeigerwerk übertragen und ein differenzdruckproportionaler Zeigerausschlag bewirkt.
Metallfaltenbälge dichten die beiden Druckräume gegenüber dem Gerät ab.
Die Überlastbarkeit wird durch metallische Stützflächen des Meßgliedes sichergestellt.
Die beiden nach unten abgehenden Anschlüsse (G1/4 i ) sind in korrosionsbeständiger Vollmetall-Ausführung hergestellt.
Bei der Montage ist zu beachten: (+) bedeutet hoher Druck, (-) bedeutet niedriger Druck.
Die Druckanschlußstellung ist auf die Montageverhältnisse abstimmbar, DT-GM 8608 176.
Die Meßzelle ist gegen unbefugten Eingriff gesichert.
Die Geräte können eingesetzt werden: bei gasförmigen und flüssigen, auch chemisch aggressiven Meßstoffen, als auch in aggressiver Umgebung, nicht jedoch bei hochviskosen oder kristallisierenden Meßstoffen.
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