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Kontakt-Druckmessgeräte im Chemie-Einheitssystem mit oder ohne Dämpfung für besondere Sicherheit mit Induktivkontakten, Nenngröße NG 160 Anschlusslage radial unten
Kontakt-Druckmessgeräte mit elektrischen Grenzkontakten eignen sich zum Steuern oder Regeln von Prozessabläufen mit Hilfe des anstehenden Prozessdruckes. Dabei öffnen oder schließen die Kontakte elektrische Stromkreise in Abhängigkeit von der Zeigerstellung des Druckmessgerätes.
Kontakt-Druckmessgeräte mit Rohrfedersystem werden bei Prozessdrücken von etwa 1 bar aufwärts eingesetzt. Aufgrund der Werkstoff-auswahl eignen sie sich für chemisch aggressive Gase oder Flüssigkeiten, die jedoch nicht zu viskos sein dürfen oder zum Kristallisieren neigen.
Unfälle durch nach vorne austretende Messstoffe oder Teile und somit Verletzungen von Beschäftigten bei Drucküberlastung der Messgeräte werden verhindert durch eine Mehrschicht-Sicherheitsscheibe, eine bruchsichere Trennwand zwischen Messsystem und Zifferblatt sowie durch eine ausblasbare Geräterückwand.
Das kostengünstige und langbewährte Rohrfedersystem ergibt zusammen mit einem modernen Baukastenprinzip ein sehr zuverlässiges und zugleich preiswertes Kontakt-Druckmessgerät.
Geräte mit Flüssigkeitsfüllung werden bei Druck-pulsationen oder mechanischen Schwingungen bedämpft. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer, und die Anzeige des Messgerätes bleibt weitgehend vibrationsfrei.
Elektrische Grenzkontakte werden als Induktiv-Kontakte eingesetzt, sie schalten berührungslos. Induktiv-Kontakte haben keine negative Rückwirkungen auf das Druckmesssystem und zugleich eine unbegrenzte Lebensdauer. Zum Betreiben dieser Kontakte ist immer ein Steuergerät notwendig. Bei Beachten der entsprechenden Vorschriften können Kontakt-Druckmessgeräte mit Induktiv-Kontakten in explosionsgefährdeten Räumen eingesetzt werden.
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