|
abc
Ausgangswiderstand
Ohmscher Widerstand, gemessen zwischen den Ausgangsspannungsanschlüssen (bei mV/V-Aufnehmern).
Ankerkraftmessung
Die Ankerkraftmessung nimmt imSpezialtiefbau und der Geotechnik eine immer wichtigere Rolle ein. Sie schafft Sicherheit bei Baugrund und Geländeverankerungen, im Tunnelbau, Hang und Felsverbau und in vielen weiteren sicherheitsrelevanten Bereichen. Anker werden zur Befestigung von Hängen, im Tunnelbau oder bei Brücken eingesetzt. Geländeanker sind in Verbindung mit spezieller Messtechnologie in vielen Fällen nötig, um an Messdaten zur Hangabsicherung zu gelangen. Zur Messung werden überwiegend hydraulische Ringkraftaufnehmer eingesetzt
Ankertechnik
siehe auch Ankerkraftmessung
ATEX
Die Bezeichnung ATEX steht für die französische Abkürzung "Atmosphère explosible" und wird als Synonym für die beiden Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Explosionsschutzes, nämlich die ATEX-Produktrichtlinie 94/9/EG und die ATEX Betriebsrichtlinie 1999/92/EG, verwendet. tecsis Kraftaufnehmer mit Dünnfilmmesszelle und integriertem Verstärker haben die Zulassung nach der Richtlinie 94/9/EG in der Gerätegruppe II (Nicht-Bergbau), Gerätekategorie 2G für die Zonen 1 und 2 (Gase).
|
abc
Bezugsgerade
Gerade, durch die eine Abhängigkeit des Ausgangssignals von der Kraft beschrieben wird und auf die alle Signalabweichungen bezogen werden. Die Bezugsgerade wird aus den Werten der Auf- und Abwärtsreihe ermittelt und kann nach folgenden Methoden definiert werden (die gewählte Methode ist anzugeben): a) Ihr Ordinatenabschnitt entspricht dem Nullkraftsignal, Ihre Steigung wird so gewählt, dass die Summe der Quadrate aller relativen Signalabweichungen von der Bezugsgeraden zwischen 20% und 100% der Nennkraft ein Minimum ergibt. b) Ihr Ordinatenabschnitt entspricht dem Nullkraftsignal. Ihre Steigerung wird so gewählt, dass die Beträge der maximalen positiven und negativen relativen Signalabweichungen von der Bezugsgeraden im Bereich 20% bis 100% der Nennkraft gleich groß sind.
Bezugskennwert
Das mit Hilfe der Bezugsgeraden ermittelte Ausgangssignal bei Nennkraft, vermindert um das Nullkraftsignal.
Bruchkraft
Kraft in Richtung der Messachse des Kraftaufnehmers, oberhalb deren mit einer mechanischen Zerstörung zu rechnen ist. siehe auch: Gebrauchskraft; Grenzkraft
|
abc
Dehnungsmessstreifen
Dehnungsmessstreifen nutzen das Prinzip des piezoresistiven Widerstandeffektes sowie des Thomsoneffektes. Stauchung verringert, Dehnung erhöht den elektrischen Widerstand. Ein mäanderförmig verlaufender Widerstandsdraht - zumeist aus Konstantan - wird auf einen Folienstreifen aufgeschweißt. Dieser Folien-Dehnungsmessstreifen ( DMS ) wird mit dem eigentlichen Verformungskörper, in den die Krafteinleitung erfolgt, verklebt. Kreuzverschaltungen von DMS (Wheatstonsche Brücke) optimieren Signaloutput und Messpräzision.
Druckdose
Hydraulischer Kraftmesser siehe auch Kraftmessdose
Druckkraftaufnehmer
Zug-/Druckkraftaufnehmer mit eingeschweißten Dünnfilmsensoren werden häufig direkt im Kraftfluss eingesetzt. Sie dienen z.B. der Gewichtserfassung oder der Überlastmessung. In Maschinen werden mit Hilfe dieser Kraftaufnehmer Press-, Schließ- und Fügekräfte ermittelt. Indirekt eingebaut, finden die Aufnehmer Verwendung als Drehmomentstütze zur Momentenüberwachung.
Dünnfilmsensor
Der Dünnfilmsensor wird – ähnlich wie Dehnungsmessstreifen – direkt im Kraftfluss des Kraftaufnehmers platziert. So werden die auftretenden kraftproportionalen Zug-, Druck- oder Schubspannungen präzise aufgenommen. Dünnfilmsensoren überzeugen zum einen durch sehr gutes Temperaturverhalten, hohe Langzeitstabilität und integrierte Verstärker-Elektronik. Zum anderen ermöglicht das automatisierte Produktionsverfahren der Dünnfilmmesszellen den schnellen, kostengünstigen Prototypenbau in Großserienqualität. Dünnfilmsensoren sind nur 7 bzw. 12 mm im Durchmesser und auch in redundanter Ausführung einsetzbar.
Dünnfilmmesszelle
siehe Dünnfilmsensor
|
abc
Eingangswiderstand
Ohmscher Widerstand, gemessen zwischen den Speisespannungsanschlüssen.
Einpresssensor
Einpresssensoren eignen sich besonders für die direkte Erfassung von Verformungen belasteter Maschinenteile wie Trägern, Stützen und Masten die sich z. B. an Pressen, Spritzguss- oder Stanzmaschinen oder an Hebeln, Getriebegehäusen und Bremszangen befinden. Die Verwendung von Einpress-Sensoren ist ein neues Verfahren. Dabei kommt im Gegensatz zu den heute üblicherweise verwendeten Dehnungsaufnehmern, ein Sensortyp mit einer zylindrischen Außenkontur zum Einsatz. Der Sensor wird dabei zur Erfassung der Dehnung in eine geriebene Bohrung in das zu überwachende Bauteil eingepresst. Die Einpressbohrung hat einen etwas geringeren Durchmesser als der Zylinder-Durchmesser des Sensors. DieVorteile der Messmethode mit Einpresssensoren liegen zum Einen im geringen Platzbedarf der Sensoren selbst und zum Anderen in der sehr geringen Temperaturabhängigkeit des Messsignals.
|
abc
Felsbau
siehe auch Ankerkraftmessung
|
abc
Gebrauchskraft
Größte Kraft in Richtung der Messachse des Kraftaufnehmers, bis zu der ein definierter und wiederholbarer Zusammenhang zwischen Kraft und Ausgangssignal besteht, ein eventuell vorhandener Schutz gegen Überbeanspruchung aber noch nicht anspricht. Die Fehlergrenzen können jedoch überschritten werden. Bei Wiederverwendung bis zur Nennkraft werden die Fehlergrenzen wieder eingehalten. siehe auch Bruchkraft; Grenzkraft
Gebrauchstemperaturbereich
Bereich der Umgebungstemperatur, in dem der Kraftaufnehmer unter Zubilligung größerer Fehlergrenzen betrieben werden darf, ohne dass bei einer späteren Verwendung des Aufnehmers innerhalb des Nenntemperaturbereiches die Fehlergrenzen überschritten werden. siehe auch Lagerungstemperaturbereich; Nenntemperaturbereich
Grenzkraft
Größte Kraft in Richtung der Messachse, die ein Kraftaufnehmer mit eingebautem Schutz gegen Überbeanspruchung aufzunehmen vermag, ohne dass bei der Wiederverwendung des Aufnehmers bis zur Nennkraft seine Fehlergrenzen überschritten werden. Oberhalb der Gebrauchskraft besteht kein streng definierter Zusammenhang mehr zwischen Kraft und Ausgangssignal. Bei Kraftaufnehmern ohne eingebauten Schutz gegen Überbeanspruchung sind Grenzkraft und Gebrauchskraft gleich. siehe auch Bruchkraft; Gebrauchskraft
|
abc
Isolationswiderstand
Ohmscher Widerstand, gemessen zwischen den Anschlussleitungen und dem Verformungskörper des Aufnehmers unter Angabe der Prüfspannung.
|
abc
Kennwert
Das Ausgangssignal bei Nennkraft vermindert um das Nullkraftsignal.
Kennwertbereich
Bereich, innerhalb dessen der Kennwert des Aufnehmers liegt (diese Angabe ist üblich bei Aufnehmern, deren Kennwert nicht justiert ist).
Kraftaufnehmer
Mit einem Kraftaufnehmer oder Kraftsensor wird die Kraft gemessen, die auf den Sensor wirkt. Mit Kraftaufnehmern können sowohl Druckkräfte als auch Zugkräfte gemessen werden. Kraftaufnehmer können unterschiedlichste Geometrien aufweisen.
Kraftmessbereich
Messbereich in dem ein Kraftaufnehmer eingesetzt wird. Ein Kraftaufnehmer kann mehrere Messbereiche haben. Innerhalb dieser Bereiche müssen die zugehörigen Fehlergrenzen eingehalten werden. Jeder Messbereich wird durch einen Messbereichsanfangswert und durch einen Messbereichsendwert, begrenzt. Um die Vergleichbarkeit der messtechnischen Eigenschaften verschiedener Kraftaufnehmer zu gewährleisten ist der Messbereich folgendermaßen zu legen: Messbereichsanfangswert = 0,2 x Nennkraft; Messbereichsendwert = Nennkraft. siehe auch Kraftmessspanne; Messbereichsanfangswert; Messbereichsendwert; Nennkraft
Kraftmessdose
Druckkraftaufnehmer, auch Druckdosen oder Kraftdruckdosen genannt, werden häufig direkt im Kraftfluss eingesetzt. Sie dienen z.B. der Gewichtserfassung oder der Überlastmessung. Sie werden zur Messung statischer und dynamischer Druckkräfte in den verschiedensten Industrieanwendungen verwendet. In Maschinen werden mit ihrer Hilfe Press-, Schließ- und Fügekräfte ermittelt. Indirekt eingebaut finden sie Verwendung als Drehmomentstütze zur Drehmomentüberwachung. Bei den Druckkraftaufnehmern von tecsis stehen verschiedene Signalausgänge zur Verfügung: entweder ein unverstärkter mV/V-Ausgang oder verstärkte Ausgangssignale (4...20 mA, 0...10V). Die Kraftaufnehmer erfüllen die EN 61326 für die elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Die Verwendung eines standardisierten Sensors (Dünnfilmsensor), der mittels Laser in das Messelement eingeschweißt wird, ermöglicht eine automatisierte Serienfertigung. Verbunden mit einer Genauigkeit von 1%, sind diese Druckkraftaufnehmer aufgrund Ihres attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses auch für OEM-Anwendungen interessant. hydraulische Kraftmessdosen > elektrische Kraftmessdosen >
Kraftmessspanne
Differenz zwischen Endwert und Anfangswert eines Kraftmessbereichs. siehe auch: Kraftmessbereich; Messbereichsanfangswert; Messbereichsendwert; Nennkraft
Kriechen, relatives Kriechen
Unter Kriechen versteht man die zeitabhängige Änderung des Ausgangssignals des Kraftaufnehmers nach einer Kraftänderung. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen Belastungskriechen - Belastungsnulldrift - Entlastungskriechen - Nullsignalrest. Zur Ausschaltung der Vorgeschichte des Kraftaufnehmers ist dieser einmal in Höhe der Nennkraft zu belasten. Nach der Vorbelastungszeit ist die fünffache Zeit der Vorbelastung abzuwarten, bevor mit der eigentlichen Messung begonnen wird.
|
abc
Lagerungstemperaturbereich
Bereich der Umgebungstemperatur, in dem der Kraftaufnehmer mechanisch und elektrisch unbeansprucht gelagert werden darf, ohne dass bei einer späteren Verwendung des Aufnehmers innerhalb des Nenntemperaturbereiches die Fehlergrenzen überschritten werden. siehe auch Gebrauchstemperaturbereich; Nenntemperaturbereich
|
abc
Messbereichsanfangswert
Anfangswert eines Kraftmessbereiches. siehe auch Kraftmessbereich; Kraftmessspanne; Messbereichsendwert; Nennkraft
Messbereichsendwert
Endwert eines Kraftmessbereiches. siehe auch Kraftmessbereich; Kraftmessspanne; Messbereichsanfangswert; Nennkraft
|
abc
Nennkennwert
Nennwert des Kennwerts.
Nennkraft
Kraft, für die der Kraftaufnehmer nominell ausgelegt ist. siehe auch Kraftmessbereich; Kraftmessspanne; Messbereichsanfangswert; Messbereichsendwert
Nennmessweg
Federweg der äußeren Krafteinleitungspunkte bzw. Flächen des Aufnehmers in Messrichtung relativ zueinander infolge einer Belastungsänderung in Höhe der Nennkraft. Die Einbau- und Messbedingungen sind anzugeben.
Nenntemperaturbereich
Bereich der Umgebungstemperatur, in dem der Kraftaufnehmer die Fehlergrenzen der temperaturabhängigen technischen Daten einhält. siehe auch Gebrauchstemperaturbereich; Lagerungstemperaturbereich
Nullsignal
Ausgangssignal des mechanisch unbelasteten Aufnehmers ohne Einbauteile. siehe auch Vorkraftsignal
|
abc
Querkrafteinfluss
Relative Abweichung des Ausgangssignals des Kraftaufnehmers bei Messkraft infolge einer Querkraft in Höhe von 10% der Messkraft. Die Querkraft soll senkrecht zur Messachse am Krafteinleitungspunkt angreifen. Der größte Querkrafteinfluss in der Ebene senkrecht zur Messachse ist anzugeben.
|
abc
Referenzspeisespannung
Speisespannung (Effektivwert, Frequenz und Kurvenform), bei der die technischen Daten des Kraftaufnehmers gelten.
Referenztemperatur
Temperatur, bei der die technischen Daten des Kraftaufnehmers gelten.
Relative Umkehrspanne
Differenz der Ausgangssignale einer Auf- und Abwärtsreihe bei jeweils gleicher Kraft F, bezogen auf das – um das Nullkraftsignal verminderte - Ausgangssignal bei steigender Kraft. Zur Ermittlung der Umkehrspanne ist der Belastungszyklus bis zur Nennkraft aufzunehmen. Anzugeben ist die größte relative Umkehrspanne für den Kraftmessbereich von 0,2 x Nennkraft bis zu Nennkraft.
|
abc
Temperatureinfluss auf den Kennwert pro 10 K
Relative Änderung des Kennwertes des Kraftaufnehmers infolge einer Änderung der Umgebungstemperatur um 10 K innerhalb eines definierten Temperaturbereichs nach Einstellung stationärer Zustände. Der größte Wert des Temperatureinflusses und der Temperaturbereich sind anzugeben.
Temperatureinfluss auf das Nullsignal pro 10 K
Auf den Kennwert bezogene Änderung des Nullsignals des Kraftaufnehmers infolge einer Änderung der Umgebungstemperatur um 10 K innerhalb eines definierten Temperaturbereichs nach Einstellung stationärer Zustände. Der größte Wert des Temperatureinflusses und der Temperaturbereich sind anzugeben.
|
abc
Vorkraftsignal
Ausgangssignal des mechanisch unbelasteten Aufnehmers mit Einbauteilen zu Beginn eines Belastungszyklus. siehe auch Nullsignal
|
abc
Zusammengesetzter Fehler
Halber Abstand c zwischen den Grenzen des Toleranzbandes, das die Kennlinie im Meßbereich Bm bei zunehmender und abnehmender Belastung umschließt, bezogen auf den Nennwert Cn. Die Mittellinie des Toleranzbandes trifft bei der Vorlast Lp mit der Kennlinie bei zunehmender Belastung zusammen.
|
|
|
Auf Augenhöhe mit unseren Kunden
mehr
>
|
15.-18. Februar 2012
mehr
>
|
13.-15. März 2012
mehr
>
|
23.-27. April 2012
mehr
>
|
17.-22. April 2012
mehr
>
|
30. April - 3. Mai 2012
mehr
>
|
12.-14. Juni 2012
mehr
>
|
27.-30. November 2012
mehr
>
|
|