Druckschalter
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Elektronische Druckschalter

Elektronische Druckschalter lösen Schaltzustandsänderungen mithilfe elektronischer Halbleiterschalter aus, die feinste Sensorsignale verarbeiten. Sie sind in Ein- und Zweikanalausführung lieferbar. Schaltpunkte und Hysterese sind einstellbar. Sonderfunktionen wie 2-Punkt-Regler oder Schaltfenster können realisiert werden.

Zum Einsatz kommen piezoresistive und keramische Messzellen sowie Dünnfilmsensoren. Innovative Produkte wie der MagSwitch basieren auf dem sog. Hall-Effekt. Als Funktionserweiterungen werden elektrische Schaltzustandsanzeigen und/oder Messwertanzeigen appliziert. Druckschalter eignen sich für alle flüssigen und gasförmigen Medien.

Mechanische Druckschalter

In mechanischen Druckschaltern wird die Form- bzw. Lageveränderung einer Schaltmembran, Rohrfeder oder eines Druckkolbens auf einen oder mehrere Mikroschalter übertragen, die in das Gehäuse integriert sind und den eigentlichen Schaltvorgang übernehmen; die Schalthysterese ist fest oder einstellbar.

Ab einem Schaltdruck von 0,3 bar und bis zu einem Maximaldruck von 400 bar bietet tecsis mechanische Druckschalter als Öffner, Schließer oder Wechsler an. Bauformen, Anschlussmöglichkeiten, Gehäusematerialien und elektrische Konfektionierung sind in zahlreichen Versionen lieferbar.

Elektronische Temperaturschalter

Auslöseelement ist ein Halbleiter-Temperatursensor, dessen temperaturabhängig veränderten Signale mithilfe von Verstärkern und/oder Elektroniken Schaltzustandsänderungen herbeiführen. Über Einstellungen in der Elektronik kann die für den Schaltvorgang erforderliche Signalstärke – und damit der Schaltpunkt – genau eingestellt werden; Schalt- und Rückschaltpunkt sind prinzipiell getrennt einstellbar.

Veränderbare Schaltpunkte, hohe Präzision sowie die Nutzung des Signals für weitere Funktionen, z.B. Anzeige, sind die Vorteile elektronischer Temperaturschalter.

Mechanische Temperaturschalter

Zwei zum Bimetallstreifen miteinander verbundene Metallstreifen mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten führen bei Temperaturänderung zu einer Biegeverformung des Bimetallstreifens. Der eingespannte Bimetallstreifen funktioniert damit als Schaltfeder, die die Kontakte eines Stromkreises je nach Temperatur – und damit Biegung – entweder öffnet oder schließt.

In Bimetall-Temperaturschaltern kommt eine sog. Schnappscheibe als Kontaktfeder zum Einsatz; über Materialkombination, Form und Länge kann ein fester Temperaturschaltpunkt eingestellt werden. Die Hysterese ist fix, Schalt- und Rückschaltpunkt sind identisch.

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