Baureihe EZE14

Baureihe EZE14 Analoger Messverstärker


Strain Gauge Amplifier

DMS-Messverstärker dienen als Signalumformer der Umsetzung des mV/V-Ausgangssignals von DMS-Kraftaufnehmern in verstärkte Normsignale. Diese verstärkten Ausgangssignale sind störunempfindlicher und es lassen sich damit Sensoren problemlos an nachgeschaltete Steuerungen oder Anzeigen anschließen, die ein verstärktes Analogsignal benötigen. Die Baureihe EZE14 ist für quasi statische Anwendungen, z. Bsp. in der Wägetechnik, konzipiert. Das sehr bedienerfreundliche Gerät für die Hutschienenmontage ist mit großen Schraubklemmen und Status-LED-Anzeigen ausgestattet. Die Parallelausgänge von 0..10 Volt und 0(4)..20 mA erlauben eine gleichzeitige, direkte Signalverarbeitung in der SPS-Steuerung.

Eigenschaften

  • DMS-Messverstärker für Hutschienenmontage 
  • Paralleles Ausgangssignal 0/4...20 mA und 0...10V (3-Leiter)
  • Grenzfrequenz bis 32 Hz für quasi statische Anwendungen
  • Genauigkeit 0,01 % v. Ew.
  • Bis zu 4 DMS-Sensoren mit 350 Ohm parallel anschliessbar
  • Unterstützt 6-Leitertechnik
  • AC Brückenversorgung 2,5 V AC, 450 Hz
  • Benötigte Hilfsenergie 12-24 VDC
  • Integrierte Kabelbrucherkennung  mit definiertem Zustand
  • Bediener- und Servicefreundlich durch große Schraubklemmen und Status-LED 
  • Nullpunkt, Spanne und Filter über Mikroschalter bzw. Poti einstellbar
  • Schutzart IP 40

Anwendung

Der Messverstärker EZE14 wird in Kombination mit Kraftaufnehmern oder Wägezellen universell in der Kraftmessung oder der Wägetechnik eingesetzt. Anschließbar sind alle DMS-Kraftaufnehmer (bis zu 4 Sensoren mit 350 Ohm parallel) mit einem Ausgangssignal bis max. 3,5 mV/V. Die interne Sensorversorgung beträgt 2,5 V AC 450 Hz. Der Anschluß an den entsprechenden Kraftaufnehmer und die Justage erfolgen bei dieser Baureihe in der Regel durch den Kunden. Der Analogausgang mit 0/4..20 mA und 0...10 V in 3-Leiter-Ausführung kann parallel genutzt werden. Die benötigte Hilfsenergie für den Verstärker, von 12 bis 24 Volt DC, ermöglicht einen direkten Anschluss an SPS-Steuerungen. Diese verfügen standardmäßig über passende Analogeingänge die meist 24 Volt Versorgungsspannung zur Verfügung stellen.  Der Nullpunkt bzw. eine evtl. vorhandene Vorlast (Tara) sowie die Spanne können vor Ort über Mikro-Schalter und Potentiometer komfortabel eingeregelt werden. Störsignale können mit dem Eingangs-Tiefpaß-Filter gemindert werden. Der Verstärker besitzt zudem ein definiertes Verhalten bei einem Kabelbruch. Der Analogausgang gibt dann den Maximalwert 20 mA aus.