Redundante Kraftsensoren

Kraftaufnehmer unter anderem Wägezelle, Zugmesslasche, Messachse

Kraftsensoren von tecsis sind auch mit redundanter Messtechnik und entsprechender Sicherheitselektronik erhältlich.

Intern sind somit zwei komplett getrennte Messketten in den Aufnehmern vorhanden. Das integrierte Sicherheitsmodul überwacht permanent die Messwerte der beiden Sensorelemente. Wird ein Fehler festgestellt, gibt die Elektronik ein Fehlersignal aus. Dies geschieht dadurch, dass der analoge Ausgang, der den Messwert im Normalbetrieb als Strom von 4 mA bis 20 mA ausgibt, auf einen festgesetzten Wert wie z. B. 2 mA gesetzt wird. Dadurch kann eine übergeordnete Steuerung sofort auf den Fehler reagieren und die Maschine oder Anlage in einen sicheren Zustand bringen.

Die optionale Sicherheitslektronik ist speziell auf die hohen Sicherheitsanforderungen im Kranbau ausgelegt. Außerdem lassen sich die Kraftaufnehmer in unterschiedlichen sicherheitsgerichteten Anwendungen einsetzen, da die Sicherheitskenndaten den hohen Anforderungen der EN ISO 13849-1 entsprechen.

Alle zur Bestimmung des Performance Levels der Applikation erforderlichen Sicherheitskenndaten des Sensors stellt tecsis seinen Kunden zur Verfügung. Damit kann der Anwender für seine Applikationen die Anforderungen der EG-Richtlinien überprüfen.

Die redundanten Kraftaufnehmer kommen vor allem in Anwendungen der Kran- und Hebetechnik zum Einsatz. Durch die verschiedenen Bauformen, beispielsweise als Zugmesslaschen oder als Messbolzen, lassen sie sich ideal in die Anwendung integrieren. Dabei hat der Anwender die Wahl aus sehr vielen Nennlaststufen.

Die Aufnehmer widerstehen auch schwierigen Umweltanforderungen und bieten eine hohe EMV-Festigkeit, was gerade bei Anwendungen im Kranbau von besonderer Bedeutung ist.

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